Historie

Die Geschichte der Firma Auto-Schubert beginnt 1949. Zunächst galt es alle Fabrikate, die die Kriegswirren hinterlassen hatten, zu reparieren. Und es waren einige Fabrikate, deren Legende und Namen längst zur Vergangenheit gehören. Namen, die der heutigen Generation nichts sagen, die in den „alten Hasen“ aber Erinnerungen hervorrufen, die an die gute alte Zeit erinnern. Wer kennt ihn noch, den guten alten Tempo, das Dreirad aus Harburg. Er war bestimmt einer der Lastpferde des Wiederaufbaues. 1946 wurde die Familie Schubert in Gladbeck ansässig. Rudolf Schubert, in dessen Blut ein gehöriger Spritzer Benzin beigemischt scheint, begann den Weg in die Selbstständigkeit mit eben keiner bestimmten Marke oder Typ. Es wurde repariert, improvisiert, geschmiedet und auch schon im Kleinen Teile getauscht. Da wurden Opel Blitz aus alten Wehrmachtsbeständen komplett überholt, ohne die heutige apostrophierte Präzision. Eins ist wichtig und ein Leitsatz vom „Alten“, Sauberkeit, Genauigkeit und Pünktlichkeit. Damals wie heute.

Und über Skoda, Goggo und Tempo vollzog sich auch bei den Schuberts der Weg nach vorn. Es war eine harte, aber gewiss auch herzliche Zeit. Man hielt zusammen und es galt: alle für einen, genau wie einer für alle.

Rudolf Schubert wurde schnell in Gladbeck bekannt. Durch die gute Arbeit, gepaart mit dem Schuss Fleiß eines Schlesiers, waren die Notjahre überwunden, doch geschafft war es lange noch nicht. Das so genannte Wirtschaftswunder begann mit Beginn der 60er Jahre. Wenn man es recht betrachtet, waren es eigentlich die Jahre davor, die dieses Wiederaufbauwunder ermöglichten. Der Fleiß dieser Generation versinnbildlicht unser heutiges, eher ruhiges Dasein. Ohne diese Menschen, die damals auch mit in der Firma Schubert arbeiteten, teilweise 12 Stunden und mehr täglich, wäre eine soziale Absicherung heute gar nicht möglich.

Damals wie heute gab es aber natürlich auch Probleme. Ersatzteile, die aus den entlegensten Ecken der Umgebung beschafft werden mussten, zeitraubende Fahrten hin und her. Aber über allem standen und steht das Wichtigste: Der Kunde.

Manch einer sollte bei einem 25jährigen Jubiläum ruhig weiter zurückdenken, denn was vorher war, ermöglich dieses Fest. Am 02.01.1961 entschied sich Rudolf Schubert zur Markenbindung an das Volkswagenwerk. Der Käfer war es, der ihm schon vorher „auffiel“. Ihn wollte er vertreiben, den Erfolg nach Gladbeck übertragen.

Diese Idee setze sich nur langsam, aber erstaunlich stetig durch. Kritiker werden denken, dass es nicht am Erfolg fehlen konnte. Der Käfer galt damals schon als Lebensversicherung! Weit gefehlt, es ergibt keine Logik. Es war härteste Arbeit, denn auch Wolfsburg hatte nichts zu verschenken. Fragt man den Techniker in Rudolf Schubert, so war es damals einfacher. Es gab den Käfer und den Transporter und sonst nichts. Wo heute Elektronik und Computer dominiert, agierte seinerzeit noch sechs Volt und symmetrisches Licht.

Es gab neuen Farben, und heute? Wer sagt auf Anhieb die Anzahl der Typen und Varianten aller Modelle, Motoren und Ausstattungen?

389 VW Grundmodelle gibt’s derzeit lt. Verkaufsprogramm. Rechnen wir die Möglichkeiten der Ausstattungsvarianten und Farben hinzu, kommen wir auf 1,5 Millionen Ausführungen. Audi nicht eingerechnet! Das ist die „neue Zeit“. Hier ist es nötig und verständlich, das Aufmerksamkeit, technisches Verständnis und Geschick dieses technische Wissen vermittelt. Bücher sind kaum in der Lage die Erfahrungen im Alltag praxisnah zu vermitteln.

Rudolf Schubert, ein Praktiker, wie er im Buche steht. Das Jahr 1967 war für die Firma Schubert die Wende. Es gab die Einweihung des neuen Betriebes in der Bahnhofstraße zu feiern. Räumliche Enge zwangen zu diesem Ortswechsel. Agile Leitlinien bestimmen den Lauf der Dinge. Mit Audi kam die Ergänzung, die Erweiterung des Programms. Heute beschäftigt Auto-Schubert über 40 Mitarbeiter, die teilweise von Anfang an dabei waren. Und selbst mancher Kunde erzählt heute noch ein Anekdötchen aus der guten alten Zeit.

Das Konzept, alles in einem Betrieb anzubieten, was die technischen Möglichkeiten zu einer gelungenen Reparatur abverlangt, wurde ergänzt durch die eigene Lackiererei. So wurde die Firma Auto-schubert zu dem, was sie heute ist.

Ein moderner, allen Anforderungen gewachsener Betrieb, der das Know How besitzt, auch in Zukunft den immer härter werdenden Konkurrenzkampf zu bestehen. So gilt es, damals wie heute, an den Maßstäben nichts zu ändern. Galt früher einmal der Leitspruch: und läuft und läuft und läuft, so gilt heute: versprochen ist versprochen. Nach diesen Devisen befanden und befinden sich die Kunden in guten Händen.

Auto-Schubert, worauf Sie sich verlassen können.

Von B.Bissinger (1986 zum 25jährigen Jubiläum)

Heute...

...beschäftigt die Firma Auto-Schubert über 50 ständige Mitarbeiter und wird von Rudolf Schubert in der zweiten Generation geleitet. Über die Jahre wurde die Linie Schubert Sport entwickelt, die vor allem in den 70ern und 80ern Aufsehen erregte. Es wurden Fahrzeuge speziell technisch und optisch verfeinert, so dass man einen insgesamt sehr sportlichen „Look“ erzielte. Das Familienunternehmen scheute sich auch nicht davor, sich mit anderen Unternehmen zu messen und so erhielt die Firma Auto-Schubert ab Ende der 80er Jahre regelmäßig diverse Auszeichnungen, wie Top Service-Betrieb, Partner des Jahres im Bereich Kundenbetreuung, oder Sieger im Servicewettbewerb.

Die Kundenzufriedenheit und all diese Auszeichnungen spiegeln die Ideologie und die Ziele von Auto-Schubert am besten wieder. Zuverlässigkeit, hohe Kompetenz und hohes Engagement egal in welchem Bereich! Ob Werkstatt oder Verkauf – Bei uns wird „Service“ immer noch groß geschrieben, weil der Kunde, für unser Unternehmen immer noch das Wichtigste ist.

 

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